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Skijak - Ein Sport abseits von Masse und Trend - Moderne Skijak-Ära
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Skijak - Ein Sport abseits von Masse und Trend
Harald Strohmeier
Moderne Skijak-Ära
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Die moderne Skijak-Ära


Wir stießen 1980/81 zur (noch) bescheidenen "Skijak-Familie" und waren sofort fasziniert von Sport und "Pionier" Harald Strohmeier! Es war schon beeindruckend, wie er uns "neuen Spunden" mit seinen 70 Jahren in seiner "Gummi-Pumphose und mit seinem Steierhut voran fuhr und uns Enns, Salza usw. kennen lernen ließ. Noch 1988 - im Alter von 76 (!) Jahren - nahm er aktiv an der "Österreichischen Skijak-Meisterschaft" in Wildalpen an der Salza teil und ließ noch so manchen Jungen hinter sich. Und eines konnte auch die fortgeschrittene Technik samt Sicherheitsdenken nicht mehr ändern: Helmut Strohmeier bestritt auch seine letzten Skijakfahrten in legerer Freizeitkleidung und den Hut stets am Kopf !

Erste Gehversuche im Herbst 1981 am Trabochersee

Für alle, die Harald Strohmeier kennen lernten, war der Fanatismus, mit dem er seinen Skijaksport vorantrieb, ein Zeichen und zugleich Aufruf es ihm gleichzutun. Auch nach seinem 1. Schlaganfall im Jahre 1991, von dem er sich nur schwer erholte, galt sein einziges Denken den "Wasserski" und einer Weiterentwicklung. Bei einem der letzten Gespräche, das ich mit ihm führen durfte, erzählte er mir von seinen neuen Plänen - von kürzeren Skijaks für die Jugend, von schlankerer Bauweise, um die Wendigkeit zu erhöhen, von ... von ....von ...! Als ob es nie etwas anderes gegeben hätte, als ob er noch immer ein strammer "Junggebliebener" auf seinen Skijaks sei.

Erstes Wildwassererlbenis auf der Enns im Gesäuse bei Johnsbach ... unfreiwilliges Bad inklusive.

Und "jung geblieben" ist er! Bis an sein Lebensende. Junggeblieben in seinem Sport, in seinem Hobby, in seinem Denken und Leben - im "SEINEM" Skijaksport! Auch nachdem er gesundheitlich bedingt kaum mehr in der Öffentlichkeit zu sehen war, gab es nur Skijak.

Für uns, die wir das Glück und die Freude hatten, ein Stück gemeinsamen Weges mit Harald Strohmeier gehen zu können, war sein Dahinscheiden ein schwerer Verlust, aber auch ein klares Signal, als die "Erben" einer Sportidee diese auch entsprechend weiterzuführen und der Nachwelt zu vermitteln. Auch wenn in Zeiten der Massensportbewegungen und Wirtschafts-Rekord-Umsätze kaum Platz für "Außenseiter" bleiben wird, so wird es für uns den Skijaksport immer geben. Und mit ihm auch die Erinnerung an den "Sportkameraden & Pionier" Harald Strohmeier.

PS.: Wer mehr über Skijak und die aktive Möglichkeit, diesen Sport auszuüben, wissen bzw. sich informieren möchte, kann dies unter folgenden Kontakten tun:
•    ASK RB Trofaiach, Waldstraße 9, A – 8793 Trofaiach
•    www.skijak.at
•    Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
•    0650/381-5-381